Pastorale Räume

Do, 13.01.22 - Haus Katharina

Im Haus Katharina sind gleich zwei Treffen, die wichtig für die Zukunft unserer Gemeinden sind. Es geht um die Planung pastoraler Räume angesichts von bevorstehender Personal- und Finanzknappheit.

 

Die Pfarreien werden nicht berührt sein, wohl aber der dahinschmelzende Personaleinsatz. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten wird es nicht mehr möglich sein, dass an jedem Ort ein Priester oder ein anderer pastoraler Mitarbeiter wohnt und arbeitet.

 

Deshalb sollen bald pastorale Räume entstehen, in dem pastorale Mitarbeiter*innen tätig sein werden. Für uns werden das – so die Planungen – das bisherige Dekanat Lüdinghausen mit Senden (incl. Bösensell, Ottmarsbocholt), Lüdinghausen, Nordkirchen und Olfen sein. Ascheberg soll nach den Planungen nicht mehr dazugehören.

 

Der Generalvikar zeigt sich offen für Kritik und andere Vorschläge. An der Realität komme allerdings keiner vorbei. Die Gremien unserer Pfarrei haben deshalb dem Bischof, dem Generalvikar wie auch den Pfarrern und Vorsitzenden der Gremien einen Brief zukommen lassen, in dem sie die Notstandsverwaltung, die aus diesen Planungen spricht, bemängeln. Sie fordern, ehrenamtliche Arbeit ab sofort zu fördern und auch mit Kompetenzen auszustatten. Außerdem soll möglichst ein hauptamtlicher Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin vor Ort als Ansprechpartner tätig sein.

 

Es gilt, die Gemeinde vor Ort viel stärker als den primären Kirchen- und Glaubensort in den Blick zu nehmen und zu fördern. Die lange „Dank-Litanei“ oben hat gezeigt, wie wichtig das ist und wie viel der hl. Geist vor Ort in Menschen wirkt, wenn man sie lässt und würdigt.

 

Wir werden Euch alle auf dem Laufenden halten.

07.01.22