Lepragruppe im kfd St. Vitus

Elisabeth Prott
Hafenstr. 23
02595 - 35 55

 

DAHW


Das Lepra-Team - Foto: Pia Niewind
Das Lepra-Team - Foto: Pia Niewind

So 28.01.18 - Welt-Lepra-Tag

Lepra-Cafe - RN-Foto: Pia Niewind

Passend zum Welt-Lepra-Tag am 28. Januar nutzte auch die Olfener Lepra-Gruppe die Chance, erneut auf die Krankheit aufmerksam zu machen. „Wichtig ist uns, dass die Krankheit auch hier in Olfen nicht in Vergessenheit gerät.
Wir müssen dranbleiben und gemeinsam helfen“, erklärt Susanne Budde-Niewind. Lepra ist die Krankheit der Armen. Sie ist eine Haut-und Nervenkrankheit, bei der es hauptsächlich zu Zerstörungen der Nerven im Gesicht und an Armen und Beinen kommt. Gefühllosigkeit und Lähmungen sind die Folge, im schlimmsten Fall sogar der Verlust der Gliedmaßen.
Wie kaum eine andere Krankheit ist Lepra mit vielen Vorurteilen und Stigmatisierung behaftet - dies führt dazu, dass Betroffene oft gehänselt und sogar von der Gesellschaft ausgestoßen werden. Dabei gilt Lepra durch den Einsatz von Medikamenten heutzutage grundsätzlich als heilbar. Hierzulande gilt Lepra als ausgerottet - in armen Ländern haben die Neuerkrankungen wieder zugenommen. Neben dem DAI-IW, der deutsche Lepra-und Tuberkulosehilfe e. V. möchte auch die Olfener Lepra-Gruppe Hilfe leisten. Zahlen aus dem Jahr 2016 sollen wachrütteln - die Lepraerkrankungen nehmen wieder zu. Weltweit sind 217.968 Menschen neu erkrankt, 7.210 Menschen mehr als im Vorjahr.
„Wir wollen den Erkrankten durch unsere Spenden helfen, wieder gesund zu werden und in eine sorgenfreiere Zukunft zu blicken“, so Susanne Elsner zu ihrem Engagement. „Es freut mich, dass sich im vergangenen Jahr neue Frauen der Olfener Lepra-Gruppe angeschlossen haben“, so Elisabeth Prott, die seit vielen Jahren die Organisation und Abwicklung des Cafés übernimmt. Auch neue Kuchenbäckerinnen und -bäcker haben sich gefunden, die ihre Lieblingstorten als Spende zum Verkauf anbieten. Unter den Besuchern fand man zudem Franz Törines, Referent für Öffentlichkeitsarbeit bei DAI-IW. „Ich bin heute hier, um mich für 55 Jahre tolle Zusammenarbeit zu bedanken“, sagte er.
Das Lepra-Café hat sich zu einem generationenübergreifenden Projekt entwickelt, an dem sich jeder beteiligen kann.

Pia Níewind


So, 29.01.17 - Lepra-Café

Zum Lepra-Café von 11.00 bis 17.00 Uhr im Haus Katharina lädt die Lepra-Gruppe wieder ein.

Auch in diesem Jahr nimmt die Lepra-Gruppe den Welt-Lepra-Sonntag zum Anlass, ein Lepra-Café zu organisieren. Denn Leprakranke brauchen immer noch unsere Hilfe.edes Jahr erkranken ca. 200.000 neu an Lepra, und sie brauchen eine Nachbehandlung.


So, 24.01.16 - Kaffeestube zum Welt-Lepra-Sonntag

Die Olfener Lepra-Gruppe lud zur Kaffee-Stube ins Haus Katharina ein. Damit endet aber auch eine  langjährige Tradition.

 

Seit mehr als vierzig Jahren hatte die Gruppe einen Basar mit Kaffeestube organisiert. Den Basar wird  es nun nicht mehr geben. Für den Verkauf hatten die Mitglieder der Lepra-Gruppe ein ganzes Jahr lang gestrickt, gestickt, gebastelt und gehäkelt. Gleichzeitig wurden Produkte verkauft, die in Afrika hergestellt worden waren.


Lepra-Hilfe in Olfen

Lepraggruppen-Organisatoren Elisabeth Prott über die Krankheit der Armen
Ruhr Nachrichten vom 07.02.15

In Europa ist Lepra so gut wie ausgestorben, in Afrika, Indien und Südamerika infizieren sich aber noch mehr als 20.000 Menschen pro Jahr mit der Krankheit. Seit 52 Jahren setzt sich die Lepragruppe der kfd St. Vitus für Erkrankte ein.

Leiterin Elisabeth Prott sprach mit RN-Volontär Sebastian Reith über die Nachwuchsprobleme der Gruppe.