Ausschuss Erstkommunion

vlnr:

Stefanie Niehoff                           

Tel.: 0 25 95/ 33 59

Monika Reifer                                

Tel.: 0 25 95 / 79 12

Sabine Schlinger                             

Tel.: 0160 / 99193387

Dieter Hogenkamp, Pfr.             

Tel.: 0 25 95/ 38 68 07

Susanne Elsner                           

Tel.: 0 25 95/ 2 61 

Sabine Ganz                                    

Tel.: 0 25 95 / 38 66 39

 

 

 

 

  


Aufgaben des Ausschusses

Der Ausschuss schreibt die Eltern an mit der Frage:

"Wollen Sie Ihr Kind zur Erstbeichte und Erstkommunion anmelden?"

Die Eltern wählen zwischen drei Terminen und melden ihre Kinder an.

In der Regel findet das Anmeldungstreffen im Haus Katharina statt.

Bei diesem Treffen lernen die Eltern die Ausschussmitglieder kennen.

Einige Eltern erklären sich bereit als Katecheten die Kinder auf das Sakrament der Erstbeichte und Erstkommunion vorzubereiten.

Die Ausschussmitglieder stellen das Konzept der Kommunionvorbereitung den Katecheten vor.

Die Katecheten unterreichten zu Hause in kleinen Gruppen von 5 bis 8 Kindern.

 

Zum Kommunionkurs gehören: Kreuzweg, Kirchenerkundung, Familiengottesdienst ...

 

Die Erstbeichte legen die Kinder beim Pastor der Gemeinde ab (in der Regel vor Ostern).

 


Neuorientierung 2017

  • Wann ist eine Erstkommunionvorbereitung nachhaltig?
  • Wann bleibt etwas hängen?

Diese Fragen beschäftigten das Team vom Ausschuss Erstkommunion.

 

Besonders nachhaltig ist eine Erstkommunionvorbereitung nach Aussage einer bundesweiten Studie zur Erstkommunionkatechese, wenn sie nicht nur die Kommunionkinder sondern auch deren Familien in den Blick nimmt. So kommen Eltern mit der Kirche in Kontakt – auch diejenigen, die sonst eher keine große Nähe zur Pfarrei haben.

 

Viele Erwachsene sind sensibel beim Thema Erstkommunion, viele Eltern wollen ihre Kinder in dieser Zeit begleiten und sind offen für Religiöses. In dieser Hinsicht sind die Ergebnisse der Studie eine Bestätigung des Einsatzes vieler ehrenamtlicher Katecheten – auch in unserer Pfarrei. In den vergangenen Jahren konnten immer wieder Eltern gefunden werden, die bereit waren, über ihren eigenen Glauben zu sprechen, ihn zu vermitteln und weiterzugeben.

 

Warum Neuorientierung?
Vor allem das gute Verhältnis in einer Kleingruppe und der Kontakt zu den Katecheten machten diese Vorbereitungszeit für die Kinder so wertvoll. Trotz dieser guten Ausgangslage mussten sich die Verantwortlichen in der Pfarrei St. Vitus Gedanken darüber machen, wie es mit der Erstkommunionvorbereitung weiter geht, weil

  • im Mai diesen Jahres Mitglieder des Vorbereitungsteams ausgeschieden sind
  • das Team die Erfahrung machte, dass auch Konzepte immer wieder der Lebenswirklichkeit der Familien angepasst werden müssen und der Erneuerung und Überarbeitung bedürfen
  • noch mehr Eltern ermutigt werden sollen, ihre Kinder auf dem Weg zur Erstkommunion persönlich zu begleiten und dabei die Gelegenheit wahrzunehmen, sich mit ihrem eigenen Glauben zu beschäftigen und ihn zu vertiefen
  • nicht alle Kinder einen Platz in einer Gruppe finden, z.B. die Kinder, die durch den Besuch der OGGS (Offene Ganztagsgrundschule Olfen) zeitlich nicht an einer Gruppenstunde am frühen Nachmittag teilnehmen können

Nach einem Aufruf von Pfarrer Bernhard Lütkemöller meldeten sich interessierte Frauen aus unserer Pfarrei, um gemeinsam mit bisherigen Teammitgliedern ein neues Konzept zu erarbeiten.

 

Gruppenstunden
Schnell wurde klar, dass es nicht gut sei, komplett auf das Angebot der Gruppenstunden zu verzichten, weil Kinder gerade in einer Kleingruppe wichtige Gemeinschafts- und Glaubenserfahrungen machen. Eine Reduzierung und Komprimierung der Gruppenstunden sei aber durchaus möglich, so dass der Arbeits- und Zeitaufwand für die Katecheten angemessen bleibt.

 

In Bezug auf mehr Elternbeteiligung entschied sich die neue Gruppe für sogenannte Samstagskatechesen. Das bedeutet, dass die Kommunionkinder mit ihren Eltern bzw. Großeltern oder Taufpaten zusammenkommen, um Themen wie Taufe, Versöhnung, Eucharistie ausführlich zu besprechen und auch gemeinsam Gottesdienste zu feiern.

„Wenn die Kinder aus der OGGS-Olfen nicht zur Gruppenstunde kommen können, werden wir die Kommunionvorbereitung in die Aktivitäten der OGGS integrieren“, so das Angebot von Lydia Badelt, die sich bereit erklärte, dort eine Kommuniongruppe zu übernehmen.

 

Die „Orga-Gruppe Erstkommunion 2017“ hat ihre Arbeit aufgenommen und u.a. wichtige Eckdaten festgelegt:

  • Der Kommunionkurs steht unter dem Leitthema: Gottes Nähe spüren.
  • Wie in den vergangenen Jahren wird es passend zu diesem Thema auch ein Mottolied der Kommunionkinder geben

Orga-Gruppe
Zur Orga-Gruppe gehören die bisherigen Teammitglieder Susanne Elsner und Stefanie Niehoff, ferner Sabine Ganz, Monika Reifer, Sabine Schlinger, Pastoralassistent Johannes Telaar und Pastor Bernhard Lütkemöller.

 

Maria Sanning

 


Ehrung durch Pfr. Bernhard Lütkemöller

RN - Foto Dorn

Ruhr Nachrichten vom 01.06.16

Von Oktober 2015 bis Mai 2016 haben mehr als 20 Frauen in Olfen 60 Kinder in Gruppen auf die erste Heilige Kommunion vorbereitet. Am Montag trafen sie sich zu einem gemeinsamen Essen im Restaurant Steverstrand.

Pfarrer Bernhard Lütkemöller würdigte das bemerkenswerte Engagement und verabschiedete langjährige Katechetinnen. Ein Team von fünf Frauen sorgte dafür, dass die Katechetinnen für ihre Aufgabe gewappnet sind.

 

Maria Sanning, Elisabeth Prott-Elbers, Adelheid Kortmann-Walterbusch, Susanne Elsner und Stefanie Niehoff griffen dabei nicht auf allgemeine Vorlagen zurück, sondern erarbeiteten ganz individuelle Leitfäden. Dabei berücksichtigten sie, was den Kindern und deren Familien wichtig ist. „Wir haben die Sehnsucht, den Glauben in den Familien zu wecken“ so beschreibt das Team die Motivation. Dafür nahmen sie es in Kauf, aufwendig und zeitintensiv ein eigenes Heft vorzubereiten und zu drucken.

 

Erfahrung
Dabei kam ihnen ihre Erfahrung zugute. Adelheid Kortmann-Walterbusch ist bereits seit acht Jahren und Elisabeth Prott-Elbers seit 14 Jahren in dem Bereich aktiv. Einen besonderen Dank richtete Pastor Bernhard Lütkemöller an Maria Sanning.

 

Herz und Motor
Unzählige Stunden hatte sie sich in mehr als 30 Jahren ehrenamtlich eingesetzt, um junge Menschen auf die Sakramente der Firmung und Eucharistie vorzubereiten. Im letztgenannten Bereich war sie mehr als 25 Jahre das Herz und der Motor der Erstkommunionkatechese. Damit hat sie ein Feld abgedeckt, das in anderen Gemeinden von Hauptberuflichen Kräften getragen wird.

 

„Ihr Einsatz ist im wahrsten Sinne des Wortes unbezahlbar“, unterstrich Bernhard Lütkemöller. Als Zeichen des Dankes überreichte er Maria Sanning einen Gutschein für einen kulinarischen Klosterabend in Gerleve.

 

Bei der nächsten Kommunionvorbereitung wird es in dem Team einen Wechsel geben, denn Maria Sanning und Elisabeth Prott-Elbers scheiden aus. An dem gemütlichen Abend versicherten die Frauen „Es ist einfach schön, die Kinder ein Strück auf ihrem Weg zu begleiten.“

 

BD